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Vor kurzem habe ich es endlich geschafft, zu den veränderten Öffnungszeiten das Museum für Islamische Kunst wieder einmal von innen zu besichtigen. Dieser bereits in meinem Artikel vom 30.Juli beschriebene Bau ist von innen nicht weniger beeindruckend als von außen. Persönlich gefällt mir der Innenraum sogar noch besser, da erst von dort die gesamten Dimensionen des hallenartigen (50m hohen) Atriums erfasst werden können. Zusammen mit einem befreundeten Architekt, mit dem ich auf Entdeckungsreise gegangen bin, haben wir uns an den zahlreichen zu entdeckenden Details auch nach über einer guten halben Stunde kaum sattsehen können.


Wo auf den ersten Blick Atrium den Ausstellungen die Show stehlt, sind die Ausstellungsräume selbst schlicht, dunkel und geben den Objekten mithilfe von Spotlichtern die gebührende Inszenierung. Auffallend sind die verbauten Materialien für Decke, Wände, Geländer und Raumteiler. Gefräster Granit, gebürstet Holz, ein nicht genauer definierbares perforiertes kunstharzähnliches Material und das allgegenwärtige Glas der Vitrinen, das durch die Dunkelheit der Räume fast unsichtbar wirkt.

Eine kleine Vogelstatue aus massivem Gold, besetzt mit diversen farbintensiven hochkarätigen Edelsteinen

Wie fast überall in Qatar ist der Innenraum sehr stark klimatisiert, weshalb ein Besuch recht ermüdend ist und ich selten mehr als einen kleinen Ausschnitt der Ausstellungen anschaue. Ein kleiner Geheimtipp, zumindest zur Ramadanzeit ist das kleine Café im Atrium vor dem fünfstöckigen Fenster mit Blick auf die Bucht und speziell die Skyline Dohas. Es gibt dort keinen Shisharauch es ist angenehm ruhig und man findet problemlos einen Parkplatz. Wer je einen Dohabesuch wagt, sollte unbedingt einen Ausflug in dieses Museum einplanen. Es bleibt spannend, was Qatar zukünftig an weiteren sehenswerten Museen aus dem Ärmel zaubert.

 

// English

Despite the Ramadan timing I’ve recently finally managed to visit the Museum of Islamic Art from the inside once again. This building, that I already described in my previous post, is no less impressive from the inside than from outside. Personally I like the interior even better than the exterior. It is only there that you can grasp the overall dimension of the (50m high) atrium that has a dome at the top. Together with a fellow architect, with whom I went this time, we had to make an effort to discover all the little details.

While the entrance attempts to steal the show from the exhibits, once in the exhibition halls, the picture changes. The rooms are simple, dark and give the objects the proper staging using spotlights. I like to remark the the materials used for ceilings, walls, railings and partitions. Carved granite, brushed wood, and an unknown perforated artificial resin-like and sound-absorbing material are accompanied by the very present glass of the display cases, which becomes almost invisible, due to the darkness of the rooms.

Like almost everywhere in Qatar, the interior is air conditioned down to arctic temperatures, which is in contrast to the blistering heat outside. Thus a visit to the MOIA is quite tiring in my opinion and this lets me rarely look at just a small part of the exhibitions in one visit. A good tip, at least during Ramadan is the small cafe in the atrium, which overlooks the bay with a backtrack of Doha`s Skyline. Furthermore there is no smoke from the usual hookahs, it is quiet and you have no trouble to find a parking spot. All not quite the standard in Doha.

If you ever want to visit Doha, I highly recommend you to plan a trip to the Museum of Islamic Art.
See the rest of the photos at the top

Das „Museum Of Islamic Art” in Doha ist ein beeindruckendes Gebäude des Stararchitekten I.M. Pei. Nach umfangreichem Studium  islamischer Architektur weltweit, hat er mit diesem Gebäude eine Landschaftsikone für Qatar geschaffen. Die exklusive nicht verbaubare Lage auf einer extra dafür geschaffenen Insel bringt die verschachtelte und doch klare Formensprache gut zur Geltung. Aufgrund des Ramadan habe ich es bis heute nicht geschafft, neue Bilder des Innenraums anzufertigen, jedoch möchte ich euch mit diesen beiden Bildern einen kleinen Vorgeschmack darauf geben.

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