Archives for posts with tag: Abu Dhabi

A few example-photos from Abu Dhabi, Dubai, Sharjah and Ras al Khaiman. Missing are Ajman, Al Ain, And Fujairah. Together, these emirates form the United arab emirates with its administration residing in Abu Dhabi.



The artificial and disneyfied version of an arab souq with the backdrop of Burj Al Arab in Dubai


The Burj Khalifa in Dubai, seen from a yet almost undeveloped neighborhood.

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You have probably heard of Ski-Dubai. Gigantic use of electricity in order to produce snow and cool down the facility to mountainous temperatures all just to allow people to ski in the desert.


View on Sharjah’s skyline from Dubai. This emirate sits just north of Dubai and in fact feels like it already belongs to Dubai.


Good times for crane-producers in a new and chic neighborhood of marina island in Abu Dhabi

20120913-111511.jpgPictured above you can see the Sun-Tower and the Sky-Tower. Also on marina Island


A serene evening scene in the northernmost emirate of Ras Al Khaiman.

Following the local customs and laws in the middle east, even western fashion brands appear to react when offering special cuts of clothing that follow the islamic laws of the Sharia. Even so, the countries with the longest ongoing development of foreign investment and influx of tourism, have the highest felt percentage of people ignoring these laws in daily life. This leads to people wearing super tight hot-pants or spaghetti/tank-tops in public places like shopping-malls. I wonder, why some people have little respect for this.

Just as a theoretical practice for thought. Why don’t people allow teachers [with islamic background] in europe to wear their traditional headscarf at school? I guess, because they are afraid, that the cultural practice behind this is not european and it could lead to the “wrong” role-model for the children. Even though I can understand this way of thinking, I ask myself, what is the difference being here in the arab states? Not much really. People don’t want to have other people walking around with too much skin exposed. They are afraid that the cultural practice behind this is not arab and it could also lead to the wrong role-model for children (not to mention the other reasons described in Islam). Both perspectives are based on the same ground and should be respected. Actually I can understand both perspectives, but how can we find solutions that allow all the different cultures to live next to each other?

In countries that depend on a substantial expatriate workforce, this seems to be quite a challenging task. If you add tourism as one of the major streams of revenue, like in the emirate of Dubai, this task becomes even more challenging with the availability of countless public beaches. At the beaches you can find people wearing everything from brazilian cut bikinis to full-body Abayas or male board shorts covering the legs over the knees. I did not have the impression that anyone was annoyed by anyone else on the beach, regardless the attire. Thus, people seem to be able to tolerate one another. The question remains, when do politicians worldwide realize, that some of their people actually are open-minded? I leave it up to you to answer that question, which is not always well below the knee…

Next bus stop 1 km

Doha besitzt zwar ein System öffentlicher Busse, dieses ist jedoch unzuverlässig und deckt nur einen kleinen Teil der Stadt ab. Die Fahrpläne sind Glückssache und die Bushaltestellen ein Schild am Straßenrand. Manchmal steht dieses sogar auf der Autobahn. Richtige Wartehäuschen, geschweige denn Sonnen- oder Hitzeschutz sucht man vergebens.

Daher verwundert es mich nicht, dass ein Großteil der Menschen ein eigenes Auto besitzt oder auf die mehr oder weniger präsenten Taxis angewiesen ist. Es gibt offizielle türkisfarbene Taxen der staatlichen Firma “karwa” mit Taxameter und eine unbekannte Zahl privater, meist nichtangemeldeter, Taxen. Auch wenn es gesetzlich vorgeschrieben ist, das Taxameter laufen zu lassen, nutzen die Fahrer die Knappheit an Fahrzeugen oft aus, um überzogene Festpreise zu verlangen. So zahlt man für eine Fahrt von West Bay (Dem Geschäftszentrum der Stadt) in das alte Zentrum Dohas, fast soviel wie für eine volle Tankfüllung eines kleinen Geländewagens.

Wer es sich leisten kann besitzt daher mindestens ein oder mehrere Autos, je nach Zweck. Den Pickup zum gelegentlichen Transportieren von Tieren oder schleppen einer Yacht. Den Landcruiser zum bequemen Familienausflug ins Einkaufszentrum. Und den getunten deutsche Luxussportwagen zum herumfahren und gesehen werden. Selbstverständlich gibt es auch bescheidene kleine PKW, jedoch ist das Straßenbild geprägt durch die größten verfügbaren japanischen und seltener auch amerikanischen SUV. Da diese kaum mehr auffallen, greifen die Eigentümer zum “Farbeimer” und lassen sich ihr Fahrzeug in grellen und eher unüblichen Farben streichen (Mehr dazu in meinem alten Beitrag): Pink, Neonorange, Neongrün, Mattgrau, oder auch Gold. In Deutschland würde man am Steuer eher Mitglieder des Rotlichtmilieus vermuten, hier sind es ganz normale Bürger mit lediglich leicht erhöhtem Geltungsbedürfnis.

qatar taxi

Gang selten sieht man echte Klassiker auf der Straße. Ohne Klimaanlage oder jeglichen Schnickschnack. Dabei ist die staubige Luft Qatars nicht die Umgebung der ich solche Autos aussetzen würde.

contrasting cars

“tastefully” painted car…

Derweil plant Qatar ein Netz aus Schienenverkehr. Bislang gibt es noch nicht eine Strecke im ganzen Land. Pünktlich zur Fußball-WM 2022 soll dann ein U- und S-Bahnnetz fertiggestellt werden, welches vor allem die Expats, aber auch Touristen effizient und umweltschonend transportieren wird. Ob die qatarischen Staatsbürger jedweden Nahverkehr nutzen werden, scheint mir heute ungewiss. Das momentan entstehende Viertel Mscheireb wird zudem neben zwei verschiedenen U-Bahnstationen eine dezidierte Straßenbahn besitzen, die in kurzer Taktfrequenz auf einer Kreisbahn den direkten Personennahverkehr leistet und die Laufwege drastisch verkürzt.

Ohne diese Projekte stünde Doha und wahrscheinlich auch dem Umland eine staugeplagte Zukunft bevor. Bereits jetzt muss das kreisverkehrreiche Straßennetz am Wochenende, zur Hauptverkehrszeit am Abend und an Feiertagen kapitulieren. Auch wenn europäische und amerikanische Verkehrsplaner an der Entwicklung beteiligt sind und weiter beteiligt werden, habe ich den Eindruck, dass die meisten Maßnahmen mit einem Planungshorizont weniger Jahre gebaut werden. Durch die stetige Zuwanderung gelangt jede neu entstandene Straße rasch an ihre Kapazitätsgrenzen.

Es gibt in Doha kaum Anreize das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu benutzen. Das liegt an gänzlich fehlenden Fahrradwegen und einer weitverbreiteten halsbrecherischen Fahrweise vieler Verkehrsteilnehmer, die Fahrradfahrer zu einer bedrohten Spezies macht.

Somit stellt Doha sämtliche Voraussetzungen bereit, um einen sitzgeprägten Lebensstil in allen Lebenssituationen zu fördern und zu bewahren. Eine Folge sind die bereits erwähnten weitverbreiteten Gesundheitsprobleme der Qataris. Um diese nachhaltig zu bekämpfen, bedarf es ganzheitlicher Konzepte, um neue “alte” Gewohnheiten zu verändern und ein Bewusstsein für den Wert der körperlichen Bewegung zu schaffen. Eine zentrale Rolle spielen dabei meiner Meinung nach auch die Fortbewegungsmittel des Alltags und überdies eine Stadtplanung, die Fußwege in der Kurzdistanz erleichtert und fördert. Das beste Beispiel einer vergleichbaren Stadt ist dabei Abu Dhabi, das Fußgängern attraktive Wege und auch Umgehungen der Straßenkreuzungen anbietet.

Zur Erfüllung meiner heutigen Bewegungsration FAHRE ich später noch zum Salsatanzen.
Bleibt alle schön fit!

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